Neues in 2018

 

09.01.2018

Asentr.eu unterstützen

Wer unsere Arbeit an diesen Seiten und damit die Alte Sitte fördern möchte, kann dies ab sofort über diese Seite tun...

07.01.2018

Stallaring - Eidring - Altarring

Lange schon wollte ich einen Artikel über einen ganz bestimmten Typ von Ring schreiben, habe oft angefangen und es dann doch wieder verworfen, weil mir einfach die richtigen Worte gefehlt haben. Dabei schmückt diese Ring-Symbolik schon lange das Logo der hier auf diesen Seiten vertretenen Alten Sitte. Doch nun glaube ich, das richt'ge Maß gefunden zu haben: Stallaring - Eidring - Altarring.

Stallaring

Darüber hinaus wurden 10 weitere Seiten aktualisiert.

01.01.2018

Die guten Vorsätze

In den Jahreswechsel 2017/2018 gehe ich mit der Erkenntnis, daß hier auf Asentr.eu bedauerlicherweise kaum Neues dazu gekommen ist. Das soll sich wieder ändern, ganz klar. Die Gewichtung hat sich merkbar in Richtung Blog verschoben, der ja eigentlich "nur" für Randnotizen und Gedanken sein soll, es aber quasi keine Rückkopplung in dem Sinne gegeben hat, daß aus unfertigen Gedanken neue fertige Artikel für Asentr.eu geworden sind. Na gut, Selbsterkenntnis ist der erste Schritt zur Besserung.

Natürlich wird mein Blog unverändert weitergeführt, denn neben der "Schreiberei" zeigt sich inzwischen eine interessante Parallelentwicklung: Durch Gastbeiträge, Kommentare, Verlinkungen, Zuschriften und die relativ neue Newsletter-Funktion läßt sich erkennen, wie Meter um Meter auf dem Alten Pfad neue Weggefährten (und -innen) hinzukommen und man nicht mehr alleine (bzw. im kleinsten Kreise) ist, sondern ein loses informelles Wir entsteht. Hauptsächlich natürlich den neuen Medien geschuldet. Doch all das fußt auch auf Fundamenten, auf der Grundlagenarbeit, die jeder für sich selbst erbringt. Und Asentr.eu ist ein kleiner Mosaikstein all dessen.

Von daher soll 2018 wieder mehr Aufmerksamkeit zu Asentr.eu rüberschwenken... zum Ausloten, Lesen, Zusammenfassen und Kompilieren. Was daraus resultiert, ist so eine Art umgekehrtes Abstrahieren von der theoretischen in die praktische Ebene. Aus der Theorie heraus erfolgt das Umsetzen in die Praxis, ein Wiederaufnehmen ursprünglicher Vorstellungen. Eben so, wie sich die Alte Sitte definiert.

Was sich in der Zwischenzeit auf Asentr.eu geändert hat ist, daß der Präfix "Neu-" (von Neuheidentum) auf allen Seiten vollständig entfallen ist. Es kommt also nur noch die (Selbst-)Bezeichnung Heidentum bzw. Heide etc. zur Anwendung. Auf den Literatur-Seiten ist dies natürlich nicht durchgängig der Fall, weil hier hauptsächlich externe Ressourcen aufgeführt werden. Auf allen anderen Seiten sollte "Neuheidentum" als Selbstbezeichnung jedoch nicht mehr auftauchen. Warum ist das so?

Kontinuum der göttlichen Sphäre

Ich sehe in der Alten Sitte (germanisches Heidentum, Asatru) ein Kontinuum, etwas lückenlos Gültiges bezogen auf die göttliche Sphäre. Ein Kontinuum der göttlichen Sphäre. Neuheidentum hingegen suggeriert dies bewußt nicht und setzt einen Bruch zwischen dem Gewesenen und der Fortführung voraus. Aber nur weil die Überlieferung über die Jahrhunderte gewissen Schwankungen unterworfen ist, bringt dies doch der Existenz unserer Götter keinen Abbruch. Würden wir also rein vom Wiederbeleben sprechen, ließe sich zu Recht fragen, was denn wiederbelebt werden soll - oder umgekehrt: Was ist denn tot? Die Götter? Die Tradition bzw. Muster, mit dem Göttlichen in Beziehung zu treten? Könnte man denn etwas Totes wieder zum Leben erwecken? Komische Vorstellung.

Von daher muß von einem Wiederaufnehmen der Tradition oder höchstens noch von einem Reaktivieren gesprochen werden, weniger aber von einem Wiederbeleben oder Neuerschaffen. Etwas Dagewesenes wird wiederaufgenommen und ins Heute überführt. Damit schafft man aber nichts grundsätzlich Neues. Vertreter des Neuheidentums fokussieren ihren Blick meiner Meinung nach zu sehr auf bestimmte Aspekte und nehmen selektiv wahr, was angeblich nicht (mehr) existiert oder nicht vollständig nachweisbar ist: Eine lückenhafte Überlieferung, nicht überlieferte Ritualabläufe usw.. Doch steht das wirklich so sehr im Mittelpunkt, wo es doch primär um das religiöse Verständnis geht?

In der hier auf Asentr.eu vertretenen Sichtweise geht es um das Anknüpfen an die göttliche Sphäre und somit um ein Wiederaufnehmen vorhandener Muster und Wirkungsweisen, die nachweislich bei unseren Vorfahren funktioniert haben und nichts an Gültigkeit einbüßen. Es findet lediglich ein Transport in die heutige Zeit statt. Das macht es aber nicht irgendwie modern oder neu. Es macht es zu dem was es ist: eine Bande knüpfen. Einen Treuebund mit den Göttern eingehen.

In diesem Sinne wünschen wir allen, die mit uns Meter um Meter auf dem Alten Pfad wandern, viel Kraft, Gesundheit und Mut im neuen Jahreskreis!

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Seiteninfo: 1.Autor: ING | 2.Autor: - | Weitere Autoren: - | Stand: 09.01.2018 | Urheberrecht beachten!